D 2025, 85 Min.
Regie: Rosa von Praunheim
Mit Armin Dallapiccola, Emanuela von Frankenberg
Rosa von Praunheim lässt sich in seinem letzten Film spielen, wirft ein Blick auf sein Leben, Lieben und Schaffen, assoziativ, subjektiv, fragmentarisch und stets unterhaltsam. Gedanken über Liebe, Tod und Trauer mit dem verwitweten Nachbarn, Begegnungen mit der Mutter, Rückblicke auf über ihn herfallende Boulevardblätter, nachdem er Hape Kerkeling und Alfred Biolek geoutet hatte. Doch vorweg eine Triggerwarnung: „Vorsicht, Sie sehen gleich einen dicken alten Schwulen!“
Auch über 80-jährig war von Praunheims Spaß an der Grenzüberschreitung ungebrochen und so ist sein letzter Film eine lebensbejahende Erkundung der eigenen Sterblichkeit. Ausgezeichnet mit dem Teddy-Award der Berlinale 2025.
Kommunales Kino Freibug
Sa 11.04., 19:30 Einführung: Schwule Filmwoche |